Fahr Rad ... aber sicher - Bilder 2014

Partner gesucht!

Mehr Sicherheit und weniger Verkehrsunfälle auf unseren Straßen ist das Ziel der Verkehrswacht Düren  Dafür setzen wir uns ehrenamtlich und mit viel Einsatz ein.

Besonders am Herzen liegt uns die Sicherheit jüngerer Kinder. Deshalb unterstützen wir tatkräftig die Grundschulen bei der jährlichen Radfahrausbildung.

Das Fahrrad macht mobil und ist gesund. Voraussetzung für sicheres Radfahren ist aber eine gute Ausbildung.

Auch für das kommende Schuljahr 2014/2015 möchten wir zum 9. Male den Lehrern sowie  Schülerinnen und Schülern  in unserem Zuständigkeitsbereich das Heft „Mit der lustigen Ampel zur Fahrradprüfung“ als Lehr- und Lernbroschüre zur Verfügung stellen.

Mit vielen Übungen und Aufgaben können sie sich auf die Radfahrprüfung im vierten Schuljahr vorbereiten.

Wir arbeiten wieder mit dem K&L Verlag aus Bielefeld zusammen. Mitarbeiter des Verlages werden sich in den nächsten Tagen und Wochen an Sie wenden und- wie in den Vorjahren- um Geldspenden für dieses Projekt  bitten.

 

 

Aktion sicher auf dem Fahrrad unterwegs

Auf die richtige Ausstattung kommt es an.

 

In unserer mobilen Fahrradwerkstatt testen wir Ihr Fahrrad auf:

  • zwei voneinander unabhängige Bremsen
    (Hand- und Rücktrittbremse)
  • eine Klingel, die nicht zu leise sein sollte
  • eine Lampe (vorne)
  • ein weißer Reflektor (vorne)
  • ein Dynamo, möglichst als Nabendynamo
  • ein Rücklicht mit Reflektoren, roter Reflektor (hinten)
  • vier gelbe Speichenreflektoren (Katzenaugen) oder reflektierende weiße Streifen an den Reifen oder in den Speichen
  • rutschfeste und festverschraubte Pedale, die mit je zwei Pedalreflektoren ausgestattet sind

 

Weitergehende Informationen erhalten Sie hier:

http://www.verkehrswacht-medien-service.de/verkehrssicheres_fahrrad_gs.html

 

Mit Köpfchen fahren

Ohne Helm geht´s nicht!

Senioren sind als Radfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet: Schon kleine Unfälle oder Stürze können schwere Folgen haben. Und obwohl jeder zweite Radfahrer, der in Deutschland bei Unfällen stirbt, älter als 65 Jahre alt ist, verzichten viele Senioren immer noch auf den Kopfschutz.

Noch immer sträuben sich viele - zu viele - Erwachsene gegen den Kopfschutz. Dabei sind sie es, die mit gutem Vorbild vorangehen  sollten. Ohne Helm geht's nicht - diese Botschaft muss schon die Kleinsten erreichen.

Übrigens: Ein farbenfroher und formschöner Helm wird nicht nur von unseren Kleinen gerne getragen.

 

 

Beim Thema Fahrradhelm gehen die Meinungen weit auseinander. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Umwelt unterstützt die DEUTSCHE VERKEHRSWACHT das freiwillige Tragen von Fahrradhelmen.

Hier ein kleiner Einblick in die PRO- und KONTRA-Argumente:

PRO   KONTRA
Helme verhindern oder vermindern die Schwere von KopfverletzungenHelme verhindern keine Unfälle

Moderne Helme sind sehr stabil, leicht und gut belüftet. (In-Mold-Helme)Der Nutzen von Helmen wurde bisher wissenschaftlich nicht belegt
Gute Helme müssen nicht viel kosten, Gesundheit ist unbezahlbarDas Tragen von Helmen könnte Autofahrer zu einem höheren Risiko verleiten, etwa bei Überholvorgängen von Radfahrern
Reflektoren und Rücklicht am Helm verbessern die Sichtbarkeit von RadfahrernWenn eine Helmpflicht eingeführt wird, verzichten viele Leute auf das Rad und steigen um auf´s Auto.


Ein Helm hilft - bevor geholfen werden muss!

Um 6.4 % hat sich die Zahl verletzter Fahrradbenutzer erhöht, die der getöteten um 21 %. Gründe genug, sich mit Argumenten pro Fahrradhelm zu beschäftigen.

Der Helm ist die Lebensversicherung des Fahrradfahrers, aber auch des Skaters, Reiters und Skifahrers. Helmtragen ist ein Verhütungsthema. Man verhindert, was man in Zukunft nicht haben will: Pflegefall, Sozialfall u.ä. zu werden. Unfälle passieren ganz plötzlich. Keiner steht heute auf und weiß: Heute werde ich Unfallopfer. Das gilt insbesondere auch für unsere Kinder. Als Eltern hilft nur "gutes Vorbild sein."

Ein gut sitzender Helm schützt das ganze Gesicht, selbst die Zähne. Helme sind zu teuer? Was ein Helm gekostet hätte, zahlen die Angehörigen schon in der ersten Woche an Benzin für Fahrten zum Krankenhaus. Wenn jemand sagt: "Fußgänger haben doch auch keinen Helm auf." Das stimmt. Aber: Fußgänger haben Reflexe, fallen nicht sofort auf den Kopf, ziehen die Knie hoch und schützen sich mit den Händen. Radfahrer fallen ohne Reflexe über

den Lenker oder mit dem Fahrrad seitlich um. Allein diese Hebelwirkung läßt riesige Kräfte auf den Kopf wirken.

So sind 20 % aller tödlichen Fahrradunfälle Alleinunfälle.

2/3 aller tödlich Verletzten sind älter als 60 Jahre. Deshalb gilt: Helm auf auch im Seniorenalter.


Kleine Investition, große Wirkung

Lassen Sie sich beim Helmkauf im Fachgeschäft beraten und probieren Sie, welches Modell das richtige für Sie ist! Machen Sie die Anprobe und passen Sie den Helm mit Hilfe des Kopfrings an Ihre Kopfform an.

  1. Fragen Sie nach In-Mold-Helmen. Bei diesem Herstellungsverfahren werden die äußere Schale und der Hartschaum miteinander verschweißt. Daher sind diese Helme deutlich stabiler als verklebte, sie sind zudem leichter und Langlebiger.
  2. Achten Sie auf das europäische Prüfsiegel DIN EN 1078 (CE), das gute Helme auszeichnet.
  3. Achten Sie auf die Luftschlitze, ein Helm, in dem die Luft zirkulieren kann, hat gerade im Sommer deutlich mehr Tragekomfort.
  4. Testen Sie die Kinnriemen - sie sollten breit, weich und hautfreundlich sein.
  5. Denken Sie an einen Insektenschutz - er schützt vor unerwünschten Besuchern.
  6. In der kühleren Jahreszeit helfen spezielle Unterziehmützen.
  7. Reflektoren und integrierte Rück - und/oder Blinklichter sorgen für mehr Sicherheit



Das Risiko fährt immer mit

Einzugsgebiet Verkehrsunfallzahlen 2012 Kreispolizei Düren

Unfallstatistik für 2012

Unfälle:

2012 verunglückten im Gebiet der Kreispolizeibehörde Düren 213 Fahrradfahrer.

Zahlen:

1     Fahrradfahrer kam ums Leben

42   wurden schwer und

167 wurden leicht verletzt

 

 

Zuständigkeitsbereich der Verkehrswacht Düren e.V.:

Stadt Düren

Gemeinden Langerwehe, Merzenich, Nörvenich, Hürtgenwald, Kreuzau, Vettweiß, Nideggen und Heimbach

(siehe nebenstehende Karte, zur Vergrößerung bitte anklicken)