Um 6.4% hat sich die Zahl verletzter Fahrradbenutzer erhöht, die der getöteten um 21%. Gründe genug, sich mit Argumenten pro Fahrradhelm zu beschäftigen.
Der Helm ist die Lebensversicherung des Fahrradfahrers, aber auch des Skaters, Reiters und Skifahrers. Helmtragen ist ein Verhütungsthema. Man verhindert, was man in Zukunft nicht haben: Pflegefall, Sozialfall u.ä. zu werden. Unfälle passieren ganz plötzlich. Keiner steht heute auf und weiß: Heute werde ich Unfallopfer. Das gilt insbesondere auch für unsere Kinder. Als Eltern hilft nur "gutes Vorbild sein."
Ein gut sitzender Helm schützt das ganze Gesicht, selbst die Zähne. Helme sind zu teuer? Was ein Helm gekostet hätte, zahlen die Angehörigen schon in der ersten Woche an Benzin für Fahrten zum Krankenhaus. Wenn jemand sagt: "Fußgänger haben doch auch keinen Helm auf." Das stimmt. Aber: Fußgänger haben Reflexe, fallen nicht sofort auf den Kopf, ziehen die Knie hoch und schützen sich mit den Händen. Radfahrer fallen ohne Reflexe über
den Lenker oder mit dem Fahrrad seitlich um.Allein diese Hebelwirkung läßt riesige Kräfte auf den Kopf wirken.
So sind 20% aller tödlichen Fahrradunfälle Alleinunfälle.
2/3 aller tödlich Verletzten sind älter als 60 Jahre. Deshalb gilt: Helm auf auch im Seniorenalter.
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